CDU-Delegation besucht ORCA-Recyclinganlage in Eddelsen
Eddelsen/Rosengarten. Einen eindrucksvollen Einblick in moderne Kreislaufwirtschaft erhielten Friedemann Blaffert, Bürgermeisterkandidat für Rosengarten, Anke Grabe, CDU-Kreistagsabgeordnete und Ortsbürgermeisterin von Klecken, eine Umwelt- und Wirtschaftsdelegation der CDU Rosengarten sowie Mitglieder bei ihrem gestrigen Besuch der Otto-Dörner-Recyclinganlage ORCA in Eddelsen.
Gastgeber Michael von Malottky begrüßte die Besucherinnen und Besucher, erläuterte die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Projekts und führte die Gruppe anschließend durch die Anlage sowie über das Gelände. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung die Anlage für Ressourcenschonung, regionale Wertschöpfung und die Bauwirtschaft hat.

ORCA steht für „OTTO DÖRNER Recyclinganlage“. Die Anlage in Seevetal zählt zu den modernsten Recyclinganlagen für mineralische Bau- und Abbruchabfälle in Deutschland. Mit innovativer Nassklassierung, Sortier- und Waschtechnik sowie einem geschlossenen Prozesswasserkreislauf werden mineralische Stoffe so aufbereitet, dass sie wieder als hochwertige Baustoffe eingesetzt werden können. Nach Unternehmensangaben war ORCA mit rund 22 Millionen Euro die bislang größte Einzelinvestition der OTTO-DÖRNER-Gruppe; zudem wurde das Pilotprojekt mit rund 2,7 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundes gefördert.

[Foto: CDU-Rosengarten]
Bild unten: ORCA-Chef Michael von Malottky beantwortete alle Fragen der Gäste
[Foto: CDU-Rosengarten]

In Eddelsen werden jährlich rund 150.000 Tonnen Bodenaushub und mineralisches Abbruchmaterial zu bautechnisch wieder nutzbaren Stoffen verarbeitet, die wieder für Straßen, Wege und andere Baustoffe genutzt werden. Damit leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag, Deponieraum zu schonen und den Verbrauch natürlicher Primärrohstoffe wie Kies und Sand zu verringern.
Derzeit fallen in Deutschland jährlich etwa 220 Millionen Tonnen mineralische Bau- und Abbruchstoffe an. Wenn man die heutige Leistung der ORCA zugrunde legt, bräuchte man also fast 1.500 solcher Anlagen – ein riesiges Potenzial.
Übersichtsschaubild der ORCA:

Die Delegation zeigte sich beeindruckt von der technischen Leistungsfähigkeit und der unternehmerischen Weitsicht des regional verwurzelten Mittelständlers. Friedemann Blaffert würdigte ORCA als beispielhafte Entwicklung aus der Region: „Hier wird sichtbar, wie Innovation, Umweltschutz und wirtschaftliche Stärke positiv zusammenwirken können.“ Auch Anke Grabe hob hervor, dass solche Projekte für eine nachhaltige Entwicklung im Landkreis Harburg von großer Bedeutung seien.
Nach dem Rundgang waren sich die Besucher einig: Die ORCA-Anlage ist eine bahnbrechende Entwicklung eines örtlichen Unternehmens – und ein starkes Signal für Kreislaufwirtschaft, Innovationskraft und Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Solche innovativen Projekte zeigen, dass Umwelt und Wirtschaft keine Widersprüche sein müssen. Genau dafür stehen Friedemann Blaffert und die CDU-Rosengarten wie keine andere Partei.